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Mein bisheriges musikalisches Schaffen beinhaltet sowohl künstlerische als auch pädagogisch-didaktische Tätigkeiten.
Nach zahlreichen künstlerischen Projekten (siehe rückblicke)
zwischen 1998 und 2002 in und um Berlin (Orchester-, Band-, und Chorarbeit, Theater- und Stummfilmmusik, Intermezzi bei Literaturveranstaltungen und Musik-Kabarett) wurde das Fujara-Spiel für mich immer wichtiger. Schwerpunkte der musikalischen Beschäftigung bildeten hierbei zunächst die systematische Erforschung des Instruments und das Erschließen neuer, nicht traditioneller Spieltechniken.
2003 veröffentlichte ich meine erste Solo-CD „Fujara“, die bisher in Deutschland, Österreich und der Schweiz veröffentlicht wurde. Die bevorstehende Klavier-Examensprüfung war der Grund dafür, dass nach dem Erscheinen der CD zunächst keine Fujara-Solo-Konzerte geplant werden konnten und durch eine weitere CD-Produktion, die Anfang 2004 begonnen wurde („Maveya“ - veröffentlicht im Januar 2006), verzögerte sich dieses Vorhaben ebenfalls.
2004 bereiste ich erstmals die Slowakei und besuchte sowohl dort bekannte Fujaraspieler als auch Fujara-Baumeister, lernte durch einheimische praktizierende Musiker zahlreiche traditionelle Hirtenmelodien kennen und erweiterte auf diese Weise mein Repertoire.
Wieder in Berlin beschäftigte ich mich zunächst weiterhin mit der traditionellen slowakischen Musik. Einige Wege führten mich von den traditionellen Hirtenliedern bis ins Mittelalter und so beschloss ich, auch eine eigene Bearbeitung des „Ave generosa“ - Hymnus von Hildegard von Bingen in mein Solokonzertprogramm aufzunehmen. Im Juli 2005 spielte ich schließlich die ersten abendfüllenden Fujara-Solo-Konzerte in Berlin, Bremen und Krakau. Ende 2005 entstand ein neuer Zyklus von zehn Fujara-Stücken (INNOVATIONEN No.1-10), die bis jetzt nur „live“ zu hören sind.
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